Entscheidungsgrundlage für den Ausbau der Wasserstoff-Forschungsinfrastruktur in Österreich veröffentlicht
Im Auftrag des BMIMI auf Basis einer HyPA-Beiratsempfehlung wurde von HyCentA, AIT und frontier economics eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Ausbau der Wasserstoff-Forschungsinfrastruktur in Österreich erarbeitet. Die Gap-Analyse zeigt: Österreich verfügt über eine im europäischen Vergleich sehr breite und exzellente H2-Forschungslandschaft mit international sichtbaren Spezialkompetenzen. Die zentrale strukturelle Lücke liegt jedoch für die Elektrolyse und die Brennstoffzelle in der durchgängigen Transferkette von der Materialentwicklung über Zelle und Stack bis zur Vorserie.
Zur Schließung dieser Lücke wird vom Konsortium der Aufbau einer komplementären, vollständig digital integrierten Infrastruktur empfohlen: eine Plattform für automatisierte Zellfabrikation und semi-industrielle Stackfabrikation (Roboterfertigung etc.). Das empfohlene Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 50 Mio. € (inkl. Betriebskosten über fünf Jahre Aufbauphase).