Forschungsausgaben für Wasserstoff und Brennstoffzellen

Die Mitgliedschaft bei der Internationalen Energieagentur (IEA) verpflichtet Österreich zur jährlichen Erfassung aller in Österreich durchgeführten Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Energiebereich, die mit Mitteln der öffentlichen Hand gefördert beziehungsweise finanziert wurden.

Die Ausgaben im Bereich „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ gingen 2022 deutlich zurück und erreichten 30,0 Millionen Euro. 2021 wurde ein Spitzenwert von 41,1 Millionen Euro verzeichnet. Der Subbereich „Wasserstoff“ deckte im Jahr 2022 mit 94,8 % den überwiegenden Teil der Aktivitäten ab.

Entwicklung der Energieforschungsausgaben für Wasserstoff und Brennstoffzellen (2018 bis 2022, Quelle: AEA)

Die Ausgaben im Bereich „Wasserstoff“ stiegen im Jahr 2021 sprunghaft auf 31,5 Millionen Euro. Für das Jahr 2022 wurde ein leichter Rückgang auf 28,5 Millionen Euro verzeichnet. Mit 15,7 Millionen Euro wurden mehr als die Hälfte dieser Mittel im Jahr 2022 vom Klima- und Energiefonds bereitgestellt, weitere 9,1 Millionen Euro kamen von den Bundesministerien. Sowohl die Erzeugung, Speicherung als auch die Verteilung sind hier abgedeckt, es gibt auch einige Projekte mit integrativem Ansatz. Der Einsatz von Wasserstoff in der Mobilität und in Brennstoffzellen wird lt. IEA-Konvention in anderen Kategorien erfasst

Im Subbereich „Brennstoffzellen“, der stationäre und mobile Anwendungen umfasst, gingen die Mittel nach Jahren des kontinuierlichen Anstieges massiv zurück. Nach 5,4 Millionen Euro (2020) und 9,2 Millionen Euro (2021) wurden im Jahr 2022 nur mehr 1,5 Millionen Euro erreicht.

Weitere Informationen finden sich in der jährlichen Publikation zu den Energieforschungsausgaben finden Sie auf nachhaltigwirtschaften.at