Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation vergeben
Zum dritten mal wurde der Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation vergeben, eine Auszeichnung ging dabei an eine Arbeit aus der Wasserstofftechnik. Initiiert wurde die Auszeichnung vom ORF und von Infineon Technologies Austria.
Monitoring-Verfahren für PEM-Elektrolysezellen ausgezeichnet
Dipl.-Ing.in Dr.in Eveline Kuhnert, BSc. belegte mit ihrer Dissertation den zweiten Platz (dotiert mit EUR 5000,-), welche sich mit der Direktkupplung von erneuerbaren Energiequellen mit PEM-Elektrolysezellen beschäftigt. Im Zuge der Arbeit wurde ein Monitoring-Verfahren entwickelt, das als digitales Frühwarnsystem für den Alterungsprozess der Zellen dient. Entsprechend können Abbauprozesse früh erkannt - und damit Effizienz, Lebensdauer und Umweltverträglichkeit der Technologie erhöht werden.
Mehr als 100 Einreichungen
Den ersten Platz (EUR 10 000,-) erreichte Dipl.-Ing.in Lena Parigger, BSc. mit ihrer Dissertation im Bereich der Medikamentenforschung. Den dritten Platz (EUR 2000,-) belegte Dipl.-Ing.in Dr.in Michaela Roschger, BSc. Im Zuge ihre Dissertation wurde eine Brennstoffzelle optimiert, die Ethanol in Strom umwandelt. Die diesjährigen Gewinnerinnen wurden aus über 100 Einreichungen von Studien-Absolventinnen aus dem MINT-Bereich ausgewählt. Verkündet wurde das Ergebnis am 05.03.2026 im ORF Mediencampus.