Nachbericht: 5. Roundtable Wasserstoff im Schwerverkehr
Der fünfte Roundtable “Wasserstoff im Schwerverkehr” fand am 20. April 2026 als Side Event der Mobilitätskonferenz des BMIMI in Wien statt. Rund 80 Expert:innen aus der Branche nahmen teil.
Andreas Indinger vom HyPA-Management moderierte die Veranstaltung und stellte neben Kostenindikatoren für die Wasserstofferzeugung auch fünf relevante Berichte der “Sub-group on hydrogen refuelling infrastructure for road transport vehicles” des EU Sustainable Transport Forum vor, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.
Katharina Seper und Hans-Jürgen Salmhofer (beide BMIMI) gaben eine Zusammenfassung bisheriger Förderinstrumente für Wasserstofffahrzeuge und – angesichts der Budgetsituation eher zurückhaltend – einen Ausblick auf zu erwartende Förderungen in diesem Jahr. Skizziert wurde auch ein Zeitplan bis 2030, dem Zieljahr der Verordnung über alternative Betankungsinfrastruktur (AFIR).
Im Zentrum des Roundtables stand die erst wenige Tage zuvor beauftragte Studie “Strategische Entwicklung eines H2-Grundnetzes in Österreich ab 2030 im Kontext der AFIR-Vorgaben (H2-AFIR Ready)”. Elvira Lutter (WIVA P&G) und Franz Winter (HyCentA) stellten die geplanten Arbeitspakete vor. Mit der Branche wurde diskutiert, wie der Weg zu einer AFIR-konformen Wasserstoff-Tankstelleninfrastruktur effizient und effektiv gestaltet werden kann und was es derzeit besonders zu beachten gilt. Reflektiert wurde dabei auch, wie schon vor 2030 eine Nische für Wasserstoff im Straßenverkehr etabliert werden könnte.
Eine Zusammenfassung der Mobilitätskonferenz findet sich HIER, darunter auch die Präsentationsfolien vom Roundtable.