Nachbericht: Workshop zu nationalen Aktivitäten im Hydrogen TCP der IEA

Am 12. Mai 2026 fand in Wien ein Workshop zum Technologiekooperationsprogramm (TCP) für Wasserstoff der Internationalen Energieagentur (IEA) statt. Diese Veranstaltung wurde von der Hydrogen Partnership Austria (HyPA) und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) durchgeführt. 18 Expert:innen tauschten sich dabei über die laufenden österreichischen Aktivitäten in diesem Programm aus.

 

Österreichische Akteure sind hier in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv: Im Task 45 werden Technologien untersucht und verglichen, mit denen erneuerbarem Wasserstoff hergestellt werden kann. Neben Elektrolyseuren sind dies auch biologischen Verfahren und Technologien, die Sonnenergie direkt nutzen. Task 48 erhebt den künftigen Wasserstoffbedarf in der Industrie. Task 49 untersucht die Entstehungsprozesse, Prospektion und mögliche Nutzung von natürlich vorkommendem Wasserstoff. Der Einsatz von Wasserstoff in der Eisen- und Stahlerzeugung wird in Task 52 behandelt. Neu gestartet mit breiter österreichischer Beteiligung ist Task 53 “Underground Hydrogen Storage Implementation”, wo es um den weltweiten Erfahrungsaustausch von bestehenden Speicherprojekten geht. Darauf aufbauend sollen auch Regulierung und Standards entwickelt werden, die auch die Überwachung dieser Lagerstätten umfasst.

 

Diese Aktivitäten sind hier dargestellt: https://nachhaltigwirtschaften.at/de/iea/technologieprogramme/hydrogen/

 

Weiters wurden auch die verwandten Aktivitäten des TCPs zu Brennstoffzellen und Elektrolyseure vorgestellt https://nachhaltigwirtschaften.at/de/iea/technologieprogramme/afc/

 

Mitte Mai wurde der Jahresbericht 2025 des Hydrogen TCP veröffentlicht https://www.ieahydrogen.org/. Der Bericht gibt einen guten Überblick über alle laufenden Aktivitäten – die über die oben genannten Themen mit österreichischer Beteiligung hinausgehen. Es findet sich auch eine Darstellung der Entwicklungen in den 26 Mitgliedstaaten dieses Programms, dem Österreich im Jahr 2018 beitrat.