Nachbericht 4. Kärntner Wasserstoffgipfel
Unter dem Titel „Hydrogen Valley als Impulsgeber für energieunabhängige Wirtschaftsstandorte“ wurde am 02.03.2026 zum vierten Mal zum Kärntner Wasserstoffgipfel eingeladen. Rund 180 Teilnehmer:innen aus Industrie, Politik und Forschung diskutierten in Klagenfurt über den europäischen Wasserstoffhochlauf, die Marktentwicklung in Österreich und über die Chancen und Herausforderungen von Wasserstoff-Valleys. Auch HyPA war durch den Beiratsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber vertreten, der in seinem Vortrag die Entwicklungen und Chancen der Wasserstoffwirtschaft in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung thematisierte.
HyPA durch Beiratsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber vertreten
Der Gipfel wurde durch eine gemeinsame Pressekonferenz mit Landesrat Sebastian Schuschnig und dem HyPA-Beiratsvorsitzenden Wolfgang Anzengruber eingeläutet. Anzengruber betonte die Relevanz von Wasserstoff in bestimmten Sektoren, während LR Schuschnig die Bedeutung von Wasserstoff für die Kärntner Industrie unterstrich. Im Anschluss eröffnete der Landesrat die Veranstaltung im Lake Side Park mit einem Einblick in die geplanten „Stoßrichtungen“ der Kärtner Landesregierung, um den Hochlauf der europäischen Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. Auch bei den folgenden Impulsvorträgen war HyPA durch Wolfgang Anzengruber vertreten, dieser gab einen Einblick in die erwarteten Wasserstoffbedarfe in Österreich, thematisierte Wasserstoff-Kosten sowie Importe und stellte HyPA als Plattform vor, inklusive der Elektrolyseur-Liste.
Weitere Vorträge gab es von Aleksander Gerbec (ECUBES), Judith Neyer (BMWET) und Margherita Matzer (WIVA P&G).
Exkursion zum DeCarB-Elektrolyseur in Arnoldstein
Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen stellte sich das „Hydrogen Industrial Inland Valley“ vor und mehrere Akteure präsentierten ihren Beitrag zu der Kooperation. Nach einer Präsentation des DeCarB-Projektes konnte die im Bau befindliche Elektrolyseuranlage in Arnoldstein besichtigt werden. In diesem Projekt sollen ab Juni 36 Postbus-Busse des Herstellers MCV mit Wasserstoff betrieben werden. Die Kelag betreibt dafür eine 3 MW Elektrolyseanlage bei Arnoldstein, mit dem dort produzierten grünen Wasserstoff können dann über eine Tankstelle der Firma Gutman die Busse in Villach betankt und eingesetzt werden.
Eröffnung des 4. Kärntner Wasserstoffgipfels
© Land Kärnten/Helge Bauer
Elektrolyseur des Projekts DeCarB
© Land Kärnten/Helge Bauer