OMV: Spatenstich für 140 MW-Elektrolyseanlage

Am 29. September 2025 hat die OMV in Bruck an der Leitha den Grundstein für eine der größten Elektrolyseanlagen Europas gelegt. Mit einer geplanten Leistung von 140 MW wird die Anlage die größte in Österreich und eine der fünf größten in Europa sein. Der Betriebsstart ist für Ende 2027 vorgesehen.

Die Anlage soll jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und damit laut eigenen Berechnungen die CO₂-Emissionen der OMV-Raffinerie Schwechat um bis zu 150.000 Tonnen pro Jahr senken. Eine 22 Kilometer lange Pipeline wird die Elektrolyseanlage direkt mit der Raffinerie verbinden.

Das Projektvolumen liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Aktuell wird ein Fördervertrag mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) finalisiert, die für die Abwicklung der nationalen Förderschiene der Europäischen Wasserstoffbank zuständig ist (s. Wasserstoffförderungsgesetz).

Neben der OMV sind Siemens Energy (Elektrolysetechnologie, Anlagenplanung) und die Strabag (Bauausführung) als Partner beteiligt. Mit der geplanten Großanlage erweitert die OMV ihre Rolle im Bereich der Wasserstoffproduktion: Im April nahm die OMV eine 10 MW-Elektrolyseanlage am Standort Schwechat in Betrieb.

Bild: OMV