OMV baut Innovationszentrum in Schwechat

Die OMV errichtet am Standort Schwechat ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Der sogenannte Innovation Hub soll künftig zentrale Forschungsaktivitäten des Unternehmens bündeln und die Entwicklung neuer Verfahren bis hin zum industriellen Einsatz ermöglichen.

Nach Angaben der OMV investiert das Unternehmen rund 65 Mio. Euro in den neuen Hub. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen. Geplant sind Labor- und Technikumsflächen sowie Infrastruktur für Pilot- und Demonstrationsanlagen.

Thematisch liegt der Schwerpunkt unter anderem auf Wasserstofftechnologien, CO₂-Nutzung, nachhaltigen Kraftstoffen und Kreislaufwirtschaft. Das neue Zentrum soll vor allem dazu dienen, neue Prozesse unter realen industriellen Bedingungen zu testen und zu skalieren.

Der Ausbau der Forschungsaktivitäten erfolgt parallel zum Hochlauf der Wasserstoffprojekte der OMV in Niederösterreich. In Schwechat betreibt das Unternehmen seit 2025 eine 10-MW-Elektrolyseanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff. Zusätzlich baut die OMV in Bruck an der Leitha eine deutlich größere Elektrolyseanlage mit 140 MW Leistung.

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hob bei der Präsentation die Bedeutung von Wasserstoff, nachhaltigen Kraftstoffen, Kreislaufwirtschaft und CO₂-Reduktion für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts sowie die strategische Neuausrichtung der beteiligten ÖBAG hervor. Innovationsminister Peter Hanke verwies auf die wichtige Rolle von Forschung und Innovation für den Wirtschaftsstandort.

OMV Innovation Hub Technikum, Bild: OMV AG

v.l.n.r. Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Edith Hlawati, Vorständin der ÖBAG, Alfred Stern, CEO von OMV, Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Bild: OMV AG.